Wien, 30. August 2010 – Wo setzen die ÖsterreicherInnen dieses Jahr den Sparstift an, wenn das Geld im Börsl knapp wird? Sie gehen weniger aus und geben weniger für Urlaube und Kleidung aus, ergab eine Umfrage der GfK Austria Sozial- und Organisationsforschung.
Die Generation der über 60-Jährigen verzichtet häufiger als andere aufs Fortgehen und schränkt sich auch stärker bei den Ausgaben fürs Auto, für alkoholische Getränke und fürs Telefonieren am Festnetz ein. Wenig halten dagegen die Jungen vom Konsumverzicht in schlechten Zeiten: Jede/r Vierte unter 30, vor allem Männer, schränkt sich gar nicht ein.
Vor allem die 30 bis 39-jährigen ÖsterreicherInnen müssen den Gürtel jetzt enger schnallen. Sie haben häufig Schulkinder oder Jugendliche zu versorgen und sind gezwungen gleich in mehreren Bereichen zu sparen. Fast ein Drittel von ihnen hält sich daher beim Essen zurück und fast die Hälfte macht Einschnitte beim Urlaub. Auch die Ausgaben für Kleidung und Computer werden gekürzt.
Die österreichischen Frauen setzen jetzt häufiger den Rotstift bei der Kleidung an, sparen überdies bei Büchern und Zeitschriften und beim Essen. Die Berufstätigen unter ihnen schränken sich verstärkt beim Urlaub ein. Die Männer wiederum leisten ihren Beitrag mit Sparen bei Fahrzeugen und Werkzeugen.
Dr. Doris Kostera
Sozial- und Organisationsforschung
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Dr. Doris im Fernsehinterview zu „Trends 2010 zum Thema Sparen“
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