Österreich: BZÖ out, ÖVP vor SPÖ, Pröll im Popularitätshoch

Wien, 01.03.2010

Die regelmäßige Erhebung der NRW-Wahlabsichten vom Februar 2010 (n=1.500 Befragte, österreichweit repräsentativ, CATI-Telefonumfragen) zeigt, dass das BZÖ derzeit bundesweit nur mehr mit ca. 2 Prozent an Wählerstimmen rechnen kann und somit momentan den Wiedereinzug in den Nationalrat nicht mehr schaffen würde. Die ÖVP rangiert (seit Monaten faktisch unverändert) mit ca. einem Drittel vor der SPÖ mit rund 30 Prozent. Die FPÖ konnte ihren Stimmenanteil auf 20-22 Prozent erhöhen, die GRÜNEN stagnieren bei etwa 10 Prozent.

Das BZÖ hatte schon 2009 rund die Hälfte seiner WählerInnen – vor allem an ÖVP und FPÖ – verloren, von den verbliebenen Wählern kam beinahe die Hälfte aus Kärnten, wo es inzwischen gleichfalls auf den Status einer Kleinpartei (NRW wie LTW) zurückgefallen ist.

Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll erfreut sich eines Popularitätshochs: Bereits im Herbst 2009 hatte er in der Kanzlerdirektwahlpräferenz (2er-Version) Faymann mit 48 zu 41 Prozent überholt. Derzeit sprechen sich 53 Prozent für Pröll und 37 Prozent für Faymann als Kanzler aus (10 Prozent "keine Angabe").

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Univ.-Doz. Dr. Peter A. Ulram
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