Kaufkraftkennziffern

Erläuterung

Die allgemeine Kaufkraft kann vereinfacht als Summe aller Nettoeinkünfte pro Region bezeichnet werden. Sie ist das wichtigste Indiz für die relativen Einkommensunterschiede der Wohnbevölkerung von Gebiet zu Gebiet und somit ein wichtiger Indikator für das Konsumpotential.

Wer braucht Kaufkraftkennziffern?

Die Kaufkraft eignet sich zur regionalen Potenzialsberechnung für alle Unternehmen, die direkt oder indirekt an den Endverbraucher verkaufen. Der Umsatz mit höherwertigen Verbrauchs- und Gebrauchsgütern sowie mit Reisen und Dienstleistungen, Immobilien, die Nutzung von Freizeitangeboten, der Kauf von Neuwagen etc. sind unmittelbar abhängig von der Höhe der Kaufkraft bzw. des verfügbaren Einkommens in der Bevölkerung.

Anwendungsmöglichkeiten für ihr Marketing:

  • Fokussierung der Aktivitäten auf lohnende Zielgebiete
  • Ansprache der kaufkraftstärksten Gebiete mit geeigneten Marketingaktionen
  • Zielgerichtete Planung von Werbemaßnahmen
  • Beurteilung der Leistung des Verkaufsteams


Beispiele für eine GIS-Anwendung

Gis
Gis

Definition und Methodik

Kaufkraft = Summe aller Nettoeinkünfte pro Region
Basis: amtliche Lohn- und Einkommenssteuerstatistik
ergänzt um: staatliche Transferleistungen (z.B. Arbeitslosengeld, Kindergeld, Pensionen...)
validiert mit: volkswirtschaftlichen Informationen von Wirtschaftsforschungsinstituten

Die Daten

Kennschlüssel: z.B. amtliche Gemeindekennziffer, Postleitzahl oder Bezirkskennziffer
Bezeichnung: z.B. amtlicher Gemeindename, Bezirksname
Einwohner: Einwohnerzahl des Gebietes und Einwohner in Promille vom Bundesgebiet, Kaufkraft in € je Einwohner, Kaufkraftindex je Einwohner, Kaufkraftindex in Promille.
Haushalte: Anzahle der Haushalte

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Kontakt

Mag. Roland Strilka
Tel. +43-1-71710-370
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